fsa*2026

Ein feministisches Trotzdem
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Die Anmeldung für die diesjährige fsa* 2026 ist nun möglich! Zur Anmeldung gelangt ihr hier:

Der Spätsommer hält dieses Jahr eine mini-fsa* bereit! Trotz Kürzungen und Backlashes lassen wir uns nicht unterkriegen und freuen uns, dieses Jahr eine ein Tages-fsa* am 19.09.26 in Berlin zu organisieren.

Mit der vollen queer-feministischen Power, die wir von den fsa*s gewöhnt sind, erwarten euch spannende Workshops zu u. a.

„Queerfeministischer KI“,
„Sprachlosigkeit überwinden: Rechten Aussagen entgegentreten“,
„kreativem Schreiben und spekulativem Fabulieren in einer kontaminierten Welt nach Donna Haraway“, 
„Anti-Ableismus & Feminismus – Wie und warum gehört das zusammen“ und
„der Frage ob Kinder oder keine“

In einem kleinen Rahmenprogramm (wahrscheinlich 10 Uhr bis 18:30 Uhr) sind zwei Workshop-Slots und auch eine gemeinsame Mittagspause vorgesehen. Insgesamt stehen euch fünf bis sechs Workshops zur Auswahl, von denen ihr zwei belegen könnt.

Workshopbeschreibungen

"Sprachlosigkeit überwinden: Rechten Aussagen entgegentreten"

Rechte, antifeministische Aussagen können uns jederzeit begegnen: im Familienkreis, am Arbeitsplatz oder bei einem Vereinsfest. Dieser Workshop unterstützt dabei, Strategien zu erlernen, um solchen Situationen selbstbewusst und wirkungsvoll zu begegnen. Es geht im Workshop weniger um das Argumentationstraining; vielmehr steht die Stärkung der eigenen Handlungskompetenz im Mittelpunkt. Ziel ist es, Unsicherheiten abzubauen und mit schwierigen Gesprächssituationen sicher(er) umzugehen. Zudem haben Selbstfürsorge und Resilienz ihren Raum: Wie können wir nach belastenden Erfahrungen gut für uns selbst sorgen und uns für künftige Situationen wappnen?

"Donna Haraway- Geschichten erzählen für irdisches Überleben"

Ebenso bedeutend wie interdisziplinäres wissenschaftliches Denken ist für die feministische Philosophin und Biologin Donna Haraway das fiktionale Erzählen. „Storytelling for earthly survival“ lautet ein Dokumentarfilm über Haraway und wird auch zum Thema dieses Workshops.

Wie können Geschichten von Gaia, dem*der Cyborg, des Sich-verwandt-machens, dem Matsutake-Pilz oder queerfeministischer Science Fiction unseren Blick auf die Gegenwart verändern? Zwischen Verzweiflung und Hoffnung kann „spekulatives Fabulieren“ Möglichkeiten für besser lebbare Welten aufzeigen. Es geht Haraway dabei nicht darum, etwas Neues und Anderes zu imaginieren, sondern das Andere in der Gegenwart zu sehen, die immer auch belastet, herrschaftsförmig und destruktiv ist. Eine Gegenwart, in der es keine unschuldigen Wesen gibt, in der es aber einen Unterschied macht, wie und von wem unsere Geschichten erzählt werden.

Nach einer kleinen Einführung in Haraways tentakuläres Denken versuchen wir selbst die Fäden in die Hand zu nehmen und Anfänge von Geschichten zu knüpfen, die Optionen eines nicht-unschuldigen Überlebens in einer kontaminierten Welt aufzeigen.

"Anti-Ableismus und Feminismus - Wie und warum gehört das zusammen?"

Im Workshop beschäftigen wir uns mit wichtigen Ereignissen der deutschen Behindertenbewegung. Wir richten unseren Blick auf die strukturelle Diskriminierung von behinderten Menschen. Danach beschäftigen wir uns mit Alltagssituationen, die Normen und verschiedene feministische Positionen aus antiableistischer Perspektive hinterfragen. Gemeinsam versuchen wir eine feministische Perspektive auf Ableismus und eine antiableistische Haltung in unserem femininistischen Handeln zu finden.
Der Workshop wird von Anna (Sozialpädagogin, Autorin, und Aktivistin für ein selbstbestimmtes Leben) von der Initiative Anti-Norm aus Potsdam angeleitet.

"die Frage ob Kinder oder keine"

Die Entscheidung, ob Du Kinder willst oder nicht, berührt Dein ganzes Leben und wirft viele Fragen auf. Der Workshop soll Menschen den Raum bieten, ohne Druck und jenseits von den an sie gerichteten Erwartungen und Konventionen über das Thema Kinder und

Elternschaft nachzudenken. Das Ziel ist es, einschränkende Denkmuster zu verlassen und in einen guten Kontakt mit Dir selbst zu kommen, um Deine eigene Entscheidung zu treffen und Dir Deiner Handlungsoptionen bewusst zu werden.

Wo findet die fsa* 2026 statt? 

Bundesstiftung für Gleichstellung
Karl – Liebknecht – Str. 34
10178 Berlin
Kosten
  • Soli Preis (15 Euro)
  • Normal Preis (25 Euro)
  • Förder*innen Preis (35 Euro)
Fragen?
Dann schick uns gerne eine Mail an: anmeldung@feministische-sommerakademie.org